
MAURETANIEN
Allrad 4X4 OFFROAD Truck SAND CAMPING TOUR
Tour Start: 16.11. - 21.12.2026


Tour Preis
€ 9850,-
(Fahrzeug inkl. Fahrer & Beifahrer)
Guiding und komplette Tourbetreuung und Organisation
Technischer Support (Mechaniker) mit Tourtruck von Guide
Auf Wunsch Fähren-Buchung (Aufpreis)
Camping Gebühren
2 x Abend-/Mittagessen
2 x Tour T-Shirts und Aufkleber
Fotomaterial nach der Tour
Fokus liegt auf Naturerlebnissen, Sand und Off Road
Start und Endpunkt ein Campingplatz nähe Agadir
40% On Road/ 60% Off Road
Sanderfahrung willkommen
Tägliche Etappen Onroad 250-350 km, Offroad 20-80 km
Minimal 2 / Maximal 4 Fahrzeuge
Tourdauer 5 Wochen
Von Agadir aus starten wir unser Abenteuer auf kleinen Sträßchen Richtung Legzira und„Plage Blanche“ – dort, wo einst die legendäre Rallye Paris-Dakar ihre Spuren im Sand hinterließ. Schon nach wenigen Kilometern fühlen wir uns wie echte Rallye-Teilnehmer, während die Strecke uns immer weiter in den Süden trägt.
Am nächsten Morgen überqueren wir die Grenze zur Westsahara. Ab hier beginnt die wahre Wildnis – endlose Strände, zerklüftete Felsformationen und spontane Stopps, die wir als Gruppe nach Lust und Laune entscheiden. Jeder Kilometer führt uns weiter weg von der Zivilisation und hinein in eine Welt, die Abenteuer pur verspricht.
Mit Geduld und viel Unlogik passieren wir den Grenzposten bei Guerguerat und erreichen Mauretanien. In Nouadhibou schlagen wir unser Lager auf einen schönen Campingplatz an der Atlantik Lagune, wo wir zum Abend auch traditionell essen können. Kaufen auf dem Souk ein und bereiten uns auf die kommenden Etappen vor. Ab hier begleitet uns die berühmte Erzbahnlinie durch die Wüste. Wenn einer der gigantischen Güterzüge vorbeidonnert, spüren wir die Magie dieser Strecke.
Die folgenden Tage sind ein Rausch aus Naturwundern und Stille: absolute Einsamkeit auf über 400 Kilometern ohne Infrastruktur, dafür mit atemberaubenden Panoramen, knochentrockenen Tier-Skeletten und bizarren Felsformationen.
Wir besuchen die weltberühmten Monolithen Ben Aicha und Ben Amera und schließlich das legendäre „Auge der Sahara“ (Guelb Er Richat) – ein Naturphänomen in der Nähe von Stadt Atar. Wo wir wieder eine Möglichkeit haben werden in einen schönen Campingplatz zu nächtigen und lecker traditionell Mauretanisch zu Abendessen.
Weiter südlich tauchen wir in die Geschichte ein: das UNESCO-Weltkulturerbe Chinguetti, Ouadane und Qualata mit seinen uralten Manuskripten, herrlich gerade gebauten Mauern, geheimnisvollen Gassen und lebendigen Märkten. Hier tanken wir Energie, Fahrzeuge und Vorräte, bevor die Tracks uns noch tiefer in die Sahara führen.
Dann geht es weiter Richtung Elefantenfelsen. Wir werden zwei Optionen zur Verfügung haben, die Südroute zu gestalten. Entweder wir fahren von Tishitt Richtung Elefantenfelsen und dann weiter den weltberühmten Enji Pass über Oualata nach Nema. Oder wir fahren bis nach Elefantenfelsen, verbringen dort 2 Tage machen paar kleine Ausflüge zum Wassererstellen in der Wüste und mehreren skurril geformten Felsen. Anschließend die Strecke zurück von 120 km bis zum Tishitt und dann die Salz-/Goldkarawane Route Richtung Ayoun el Atrous. Die letzte Strecke wehre etwas einfacher zum Fahren und kürzer. Könnten aber einer der schönen Karawane die bis zum 50 Kamelen lang sind, treffen und zusehen wie die durch die Wüste Salz und früher Gold transportieren. Die dann weiter nach Mali mit Lkws transportiert und verkauft wird.
Mit etwas Glück begegnen wir den seltenen Wüsten-Krokodilen wo wir auch in diesen wunderschönen Dschungel unter vielen Vögel Arten und Affen übernachten werden.
Wir werden prähistorische Felszeichnungen entdecken können – stille Zeugen längst vergangener Zeiten.
Allmählich verändert sich die Atmosphäre: Wir erreichen die ersten Dörfer mit schwarzem afrikanischen Flair, Handwerksbetrieben und lebendigen Märkten. Hier spüren wir, dass Mali nicht mehr weit ist.
Auf der Rückreise rollen wir wieder Richtung Norden – diesmal entlang der wilden Atlantikküste. In Nähe Nouakchott gönnen wir uns ein letztes mauretanisches Camping-Erlebnis am Meer mit leckeren Abendessern (Frischgefangenen Meerfisch), bevor wir durch die Westsahara zurück nach Marokko fahren.
Der Kreis schließt sich in Agadir: Nach Tagen voller Sand, Staub und Sternenhimmel heißt uns die Zivilisation wieder willkommen – mit weichen Betten, einer warmen Dusche und einem festlichen marokkanischen Abendessen. Hier feiern wir unser gemeinsames Abenteuer, bevor sich die Wege trennen: weiter zum Fährhafen Tanger – oder noch ein paar Tage Freiheit an der traumhaften Atlantikküste.
Wie bei allen Touren von uns sind die geliebten Vierbeiner herzlichst willkommen.
