Die diesjährige Marokko 4x4 Tour begann alles andere als geplant – eigentlich sogar unter ziemlich schlechten Vorzeichen. Nur einen Tag vor Tourstart verabschiedete sich das Getriebe unseres eigentlichen Tourfahrzeugs mit einem Totalschaden. Zum Glück hatten wir noch ein Ersatzfahrzeug. Das Problem: Es war nicht vorbereitet. Also hieß es, innerhalb von nur 24 Stunden TÜV organisieren, Versicherung abschließen, Fahrzeug anmelden – und natürlich komplett packen. Realistisch hatten wir dafür sogar nur 22 Stunden, denn unsere Teilnehmer waren bereits auf dem Weg nach Genua zur Fähre. Was soll man sagen: Es hat funktioniert. Punktlandung!
Von Küste zu Atlas – Planänderung inklusive
Nach der Ankunft ging es direkt Richtung Süden, da es im Norden und Atlas ungewöhnlich kalt, regnerisch und sogar verschneit war. In Essaouira genossen wir zunächst die besondere Ruhe dieser
Stadt, bevor wir weiter Richtung Wüste aufbrachen.
Ein erster Sandsturm zwang uns jedoch zur Umplanung: Statt Iriki-See ging es in den Atlas. Eine gute Entscheidung – denn Dades-Tal und Todra-Schlucht zeigten sich bei bestem Wetter von ihrer
schönsten Seite. Auch unsere Tour-Diva „Nuttela“ sorgte unterwegs immer wieder für Aufmerksamkeit.
Wüste, Wind, Quads und besondere Begegnungen
In Merzouga erlebten wir eine ungewöhnlich ruhige Wüste – kaum Touristen, leere Camps. Perfekte Bedingungen. Neben unseren Offroad-Etappen sorgte vor allem eine Quad-Tour in Merzouga und den
Dünen des Erg Chebbi für richtig viel Spaß – Action, Sand und Adrenalin pur.
Nach ersten Sandfahr-Erfahrungen – auch für Einsteiger – ging es weiter tief in die Dünen bis nahe an die algerische Grenze.
Starker Wind begleitete uns jedoch ständig, sodass wir flexibel reagieren mussten. Besonders in Erinnerung bleibt ein spontaner Stopp auf einem Familiencampingplatz, wo wir herzlich aufgenommen und einfach gebeten wurden, „zu zahlen, was es uns wert ist“.
Iriki, Erkenntnisse und warum weniger mehr ist
Nach einem zweiten Anlauf erreichten wir schließlich doch noch Foum Zguid und durchquerten erfolgreich den Iriki-See – deutlich einfacher als für viele andere, da wir die richtige Route
wählten.
Den Abschluss verbrachten wir in Zagora, bevor es zurückging.
Was bleibt: Die Bestätigung unseres Konzepts. Kleine Gruppen mit maximal vier Fahrzeugen ermöglichen echtes Lernen, intensives Erleben und deutlich mehr Fahrspaß. Große Konvois mit 10+
Fahrzeugen? Für uns keine Option.
Wenn ihr das echte Offroad-Erlebnis sucht: Meldet euch – wir sind schon dabei, unsere nächste Tour zu planen.


















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M&M (Samstag, 28 März 2026 14:17)
War ne hammer Tour! Richtig coole Tracks und gute Stimmung am Lagerfeuer, wir freuen uns aufs nächste Mal!
UL (Samstag, 28 März 2026 14:24)
Super Tour ! Gerne wieder
Asmir (Samstag, 28 März 2026 17:11)
Vielen lieben Dank ����.
Ende des Jahres, schreit die Wüste nach uns.�.